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Zum 80. Geburtstag von Günter Keim


Als er als 17jähriger seine Mittagsmahlzeit ausfallen lassen musste, um bei einem Aufstiegsspiel des TSV Kirchrode (Kreis Hannover) zur Verbandsklasse mitzuspielen, hatte er schon einige Ballwechsel hinter sich. Die ersten fanden mit Freunden am elterlichen Küchentisch statt. Die Faszination für den Tischtennissport ist bei Günter Keim geblieben, bis zu seinem heutigen 80. Geburtstag.
Vor dem Spiel mit dem kleinen weißen Ball ging es in anderen Disziplinen mit einem deutlich größerem Spielgerät und zudem sehr erfolgreich sportlich zur Sache.
Wenn er früher beim Handball, Fußball und Faustball im Einsatz war, nahm er im Tor, als hinterer Akteur beim Faustball oder beim Tischtennissport als Abwehrstratege mit dem Noppenbelag auf dem Schläger immer den defensiven Part ein. Seit 1976 spielt der sportliche Haudegen auch Tennis beim TC Jesteburg, engagiert sich dort zudem als Sportwart.
Den größten Erfolg feierte Günter Keim mit seinem Faustballteam des TK Hannover als er 1959 und 1963 Deutscher Meister wurde!
1972 landete er mit seiner Familie in Jesteburg, zeitnah wurde er für den Tischtennissport im Ort motiviert. Zwei Jahre später holte er in Salzhausen bei den Senioren den Kreismeistertitel im Einzel, im Doppel der Herren A Klasse mit Hans Schröder wurde Rang drei erreicht. Auf Bezirksebene stand der Jesteburger Vereinsmeister der Jahre 1975, 1976 und 1998 ebenfalls auf dem obersten Podestplatz. Die stärkste Zeit als Spieler erlebte der Jubilar als Nummer eins der 1. Herren des VfL in der zweiten Hälfte der 1970er Jahre: Dem Titelhattrick in der B-Klasse der Kreismeisterschaften im Einzel von 1977 bis 1979 folgte der größte Erfolg einer Mannschaft des VfL Jesteburg: Nach der Saison 1978/79 stieg das Team als Nachrücker in die 2. Verbandsliga auf und verblieb dort insgesamt drei Jahre.
Auch als berufliche Veränderungen anstanden engagierte sich Günter Keim in den Vereinen in denen er damals aktiv war. Die Reise begann 1982 im hessischen Fischbach, ging 1986 weiter in den Schwarzwald nach Triburg. Auch heute noch steht er mit seinen Jesteburgern am grünen Tisch. Am 1. September 2016 stellte er beim Punktspiel in Eyendorf mit seinen Teamkollegen Günther Bettermann, Jürgen Dankert, Horst Frischer, Reinhard (Klimpo) Klingenberg und Hubert Stick einen einmaligen Rekord im Landkreis auf. Die Mannschaft brachte es gemeinsam auf ein Durchschnittsalter von 75,3 Jahren.
Sein vielseitiges Engagement hält zur Freude von Ehefrau Ursula, den beiden Kindern Martina und Jens sowie den drei Enkeln Lena, Tobias und Marek bis heute an.
Der Tischtennisfachwart der Jesteburger von 2007 bis 2012 begeistert seit 2010 in einer Schul-AG Drittklässler für das Spiel mit dem kleinen weißen Ball. Zudem richtet er mit vielen fleißigen Helfern seit 2012 jährlich einen Ortsentscheid der Minimeisterschaften aus, mit ganz viel Ehrgeiz und der nötigen Geduld für die Jüngsten des Tischtennissports.

-Ralf Koenecke-

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